Lyme Borreliose Diese kleinen, spinnenähnlichen Tiere
haben wir sicher alle schon einmal gesehen: Zecken. Wenn
Sie sich einmal fest in die Haut "verbissen"
haben, quillt der Körper dieser kleinen Parasiten
schnell auf. Zur Entfernung hält der Handel spezielle
Zeckenzangen bereit, mit der die Entfernung keine
Probleme bereitet. Was vielen vielleicht doch noch
unbekannt ist: Lyme-Borreliose Die Borreliose wird durch korkenförmige Bakerien , Borrelia Burgdorferi, hervorgerufen. Ihren Namen verdanken diese Bakterien ihrem Entdecker W. Burgdorfer, der Anfang der 80er, zusammen mit anderen, in der Gemeinde Lyme (Connecticut, USA) dieses Bakterium aus Zecken isolieren konnte. Borreliose-Infektion beim Hund Zuerst macht sich die Infektion
überhaupt nicht bemerkbar. Ein Hinweis kann sein, wenn
sich um die Einstichstelle der Zecke eine kreisförmige
Rötung z.B. in der Form eines 5-Mark-Stückes zeigt. Bei
langhaarigen oder dunklen Hunden bleibt dies sicherlich
oft unbemerkt.an sich bleibt vorerst unbemerkt. Das Problem einer Borrelien-Infektion ist die Korkenzieherform des Bakteriums, wodurch es sich auch aktiv durch Zellen und Gewebe bohren kann, so daß es auch zur Schädigung weiterer Organe z.B. Herz und Nieren kommen kann. Wenn die Erkrankung weit fortgeschritten ist, ist ihre Behandlung aufwendig und leider nicht immer erfolgreich. Auch wir kennen leider Bordeauxdoggen, die dieser heimtückischen Krankheit schon zum Opfer gefallen sind. Schutzmöglichkeiten Neben dem bekannten Floh- und Zeckenhalsband gibt es noch weitere Hausmittelchen, um Zecken vom Hund fernzuhalten. Knoblauch soll auf Zecken eine abstoßende Wirkung haben - schaden wird er dem Hund sicherlich nicht, eventuell leidet Ihre Nase etwas darunter, aber man gewöhnt sich dran. Ferner sind natürlich die handelsüblichen Produkte zur Floh- und Zeckenbekämpfung zu nennen, in Form von Sprays, Pulvern, etc. Sicherlich sind Ihnen schon einmal die Landkarten bei Ihrem Arzt aufgefallen. Hier sind bekannte Zeckengebiete eingezeichnet. Insbesondere im süddeutsche Raum sind Zecken bekannt, die FMSE übertragen. Auch wird in letzter Zeit verstärkt mit Schutzimfpungen geworben. Dies ist auch für den Hund möglich. Auf der Seite des Serumherstellers Merial
finden Sie weitere Informationen. |
Quelle: SmithKline Beecham - Tiergesundheit: Infektionskrankheitem beim Hund